Einleitung

Die theoretische und praktische Klausur wurde für eine 11. Klasse am beruflichen Gymnasium konzipiert In der schriftlichen Klausur geht es um Trennverfahren und Stöchiometrie. Anhand von bekannten Trennverfahren sollen die Schüler die Darstellung von Salicylsäure beschreiben, wobei speziell die Umkristallisation zu nennen ist.
Ein umfangreicher Erwartungshorizont ist ebenfalls beigefügt.
In der praktischen Klausur soll zum einen die Temperaturabhängigkeit der Löslichkeit von Kaliumnitrat untersucht werden und zum anderen ein einfacher Anionen und Kationennachweis von unbekannten Proben durchgeführt werden.

Beschreibung

Auszug aus der Klausur: In früherer Zeit waren moderne Trennverfahren noch unbekannt und an Lösungsmittel, wie n-Hexan, nicht zu denken. Man musste auf alltägliche Stoffe wie Schweine- oder Rindertalg zurückgreifen. Diese ersten Lösungsmittel wurden vor allem zur Duftstoffgewinnung verwendet. Zuerst wurden dafür reichlich Blüten gesammelt und in Bottiche geschüttet. In diesen Bottichen befand sich Schweine- oder Rindertalg, welcher zusammen mit den Blüten erwärmt wurde. Die Duftstoffe der Blüten gingen dann in das flüssige Fett über. In einem weiteren Schritt wurde zur Gewinnung eines konzentrierten Extrakts der nun parfümierte Schweine- Rindertalg wieder erwärmt und in flüssigem Zustand mit hochprozentigem Ethanol umgerührt. Nachdem die Mischung wieder abgekühlt war, schied sich der Alkohol vom Fett ab . Er wurde durch seichtes Abgießen und anschließender Filtrage vom Schweine- Rindertalg getrennt. Dieser Alkoholauszug wurde in einem Alambic gegossen und bei leichtem Erwärmen destilliert. Zurück blieb eine "Essence Absolue".

Materialinformationen

Bildungsstufe Gymnasiale Oberstufe
Fach Chemie
Schwierigkeitsgrad schwierig
Erstellungsdatum: 18.12.2025
Autor Christopher Schlemm
Dauer 120 Minuten
Schlagwörter Umkristallisation, Trennverfahren, Stoffgemische, Erwartungshorizont, Dünnschichtchromatographie, Stöchiometrie, 11.Klasse

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